CDU Zeitplan für Hummeldorf Nachfolge

September 4, 2018

Spelle. Der Vorsitzende des CDU-Samtgemeindeverbandes Spelle, Klaus Santen, hat sich zuversichtlich gezeigt, dass die CDU geeignete Kandidatinnen oder Kandidaten finden wird, die sich um das Amt des Samtgemeindebürgermeisters bewerben.

Wie berichtet, wird der bisherige Amtsinhaber und Christdemokrat Bernhard Hummeldorf (59), dessen Amtszeit im nächsten Jahr ausläuft, nicht erneut kandidieren. Laut Santen traf sich am Montagabend eine von der CDU eingesetzte Kandidatenfindungskommission, um vertrauliche Gespräche mit potenziellen Bewerbern zu führen. „Wir sind guter Dinge, zur erweiterten Vorstandssitzung des CDU-Samtgemeindeverbandes geeignete Bewerber präsentieren zu können“, betonte Santen. Nach seinen Angaben findet die nichtöffentliche Sitzung dieses Gremiums am Donnerstag, 27. September, im Wöhlehof statt. Die Entscheidung, wen die CDU als Kandidatin oder Kandidaten ins Rennen schicken wird, fällt die Mitgliederversammlung am Donnerstag, 8. November, um 20 Uhr in der Gaststätte Spieker-Wübbel in Venhaus.

Der Samtgemeinderat wird in seiner nächsten öffentlichen Sitzung am Montag, 1. Oktober, um 18 Uhr im Rathaus den Termin für die Direktwahl der Samtgemeindebürgermeisterin beziehungsweise des Samtgemeindebürgermeisters festlegen. Angestrebt wird Sonntag, 26. Mai. An diesem Tag findet auch die Europawahl statt.

 

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Hummeldorf verzichtet auf weitere Kandidatur

August 8, 2018

Im Jahr 2019 findet turnusgemäß die Wahl zum/zur Samtgemeindebürgermeister/Samtgemeindebürgermeisterin statt, vermutlich zeitgleich mit den Europa- und Landratswahlen. Heute hat Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf mitgeteilt, dass er für eine weitere Kandidatur nicht zur Verfügung stehen wird.

Bernhard Hummeldorf hat das Amt des ersten hauptamtlichen Samtgemeindebürgermeisters der Samtgemeinde Spelle zum 01. Januar 2005 angetreten, gleichzeitig mit dem Eintreten der sog. „Eingleisigkeit“, in Personalunion des Samtgemeindebürgermeisters und –direktors. Somit wird Hummeldorf diese wichtige und umfangreiche Aufgabe nach Auslaufen der aktuellen Wahlperiode circa 15 Jahre ausgeübt haben. Die neue Wahlperiode wird entsprechend der gesetzlichen Grundlage zum 31.10.2026 enden.

„Nach intensiven und durchaus umfangreichen Überlegungen bin ich letztendlich zu dem Entschluss gekommen, für weitere sieben Jahre Amtszeit nicht zur Verfügung zu stehen, sodass ich zum 31. Oktober 2019 aus dem Amt des Samtgemeindebürgermeisters ausscheiden werde“, gab Hummeldorf heute gegenüber den Mitgliedern des Samtgemeindeausschusses und weiteren politischen Funktionsträgern auf Samtgemeindeebene bekannt und hob hervor: „Schon heute danke ich Ihnen für die stets faire und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Gemeinsam konnten wir für die Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde Spelle mit den Mitgliedsgemeinden Spelle, Schapen und Lünne parteiübergreifend einiges auf den Weg bringen. Die sich stellenden Aufgaben habe ich stets mit großer Freude ausgeführt.“ Doch nun gelte es zunächst bis zum 31. Oktober 2019 in weiterhin guter Zusammenarbeit die Herausforderungen für unsere Kommune zu bewältigen.

Im Jahr 1975 hat Hummeldorf beim damaligen Landkreis Lingen die Verwaltungslaufbahn begonnen und war anschließend 15 Jahre beim Landkreis tätig, bevor er 1990 zur Samtgemeinde Spelle wechselte und das Amt des stellvertretenden Samtgemeindedirektors übernommen hat und 2004 zum Samtgemeindebürgermeister gewählt wurde. Somit ist Hummeldorf fast 30 Jahre im Dienst der Samtgemeinde Spelle und insgesamt nahezu 45 Jahre im öffentlichen Dienst tätig.

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Foto: Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (5. von links) hat heute gegenüber politischen Funktionsträgern auf Samtgemeindeebene bekannt gegeben, für eine weitere Amtszeit als Samtgemeindebürgermeister nicht zur Verfügung zu stehen. (Foto: Samtgemeinde Spelle)

Stellungnahme zum Verzicht auf eine weitere Kandidatur vom Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf

August 8, 2018

Ansprache zur Ankündigung von Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf zum Verzicht auf eine weitere Kandidatur
am Mittwoch, 08. August 2018
durch Magdalena Wilmes, 1. Stellv. Samtgemeindebürgermeisterin

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Samtgemeindebürgermeister Hummeldorf,
lieber Bernhard,

es fällt mir schwer, mich an den Gedanken zu gewöhnen, dass du nicht mehr als Samtgemeindebürgermeister kandidieren wirst.

Fast 30 Jahre warst du in der Samtgemeinde Spelle mit großem Engagement tätig und hast insbesondere während der Zeit als Samtgemeindebürgermeister erfolgreich und kooperativ gearbeitet.

In dieser Zeit hast du maßgeblich für eine ganz außergewöhnliche und eindrucksvolle Entwicklung in der Samtgemeinde mit den Mitgliedsgemeinden Spelle, Schapen und Lünne gesorgt.

Du hast Herausforderungen stets engagiert angenommen, um unsere Kommune erfolgreich zu entwickeln.

In deiner Bürgermeistertätigkeit und zuvor als Stellvertretender Samtgemeindedirektor hast du stets mehr gesehen, als das reine Verwalten. Du hast mit Weitblick gestaltet und dir ging und geht es immer darum, die Samtgemeinde zukunftsfähig zu machen.

Du hast dafür geworben und gekämpft mit allem, was dich ausmacht: Mit deinem Fachwissen, deiner Überzeugungskraft, deiner Fähigkeit, Menschen zu gewinnen, deinem Fleiß, deiner Zähigkeit und Ausdauer.

Auch die Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Kommunalpolitikern war stets vertrauensvoll und offen.
Du warst stets ein Bürgermeister für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Samtgemeinde.

Deine Bürotür steht allen Menschen offen.
Du bist immer nah an den Menschen, bist gut vernetzt, hast zugehört und deine Gesprächspartner ernst genommen.

Dabei bist du jederzeit ansprechbar – unabhängig vom Wochentag oder der Uhrzeit!

In all den Jahren hast du deine persönlichen Belange in den Hintergrund gestellt.

Dein Terminkalender ist oft durchgängig gefüllt mit Terminen von morgens früh bis abends spät – und das auch am Wochenende. 60 bis 70 Wochenstunden sind die Regel.

Angesichts dieser starken Leistung, kann ich es bei allem Bedauern, auch nachvollziehen, dass du für eine weitere Kandidatur, für weitere 7 Jahre an der Spitze unserer Samtgemeinde, nicht zur Verfügung stehst.

Ich bin mir sicher, dass wir nun bis Ende 2019 weiterhin diese gute Zusammenarbeit fortsetzen und hoffe, dass die Parteien einen fairen und sachlichen Wahlkampf um deine Nachfolge pflegen – auf dass wir weiterhin durch Zusammenhalt und Gemeinsamkeit unsere Samtgemeinde nach vorne bringen.

Dir, lieber Bernhard, gilt höchster Respekt vor deine Leistung und alles Gute.

Stand: 2018-08-07
Es gilt das gesprochene Wort!

CDU Spelle besucht Wohnung der Zukunft in Nordhorn

Juli 23, 2018

Bericht Lingener Tageszeitung vom 24.07.2018 Ludger Jungeblut

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Mitglieder der CDU-Fraktion im Gemeinderat Spelle haben in Nordhorn eine altersgerechte Wohnung im Expert-Elektrofachmarkt an der Bentheimer Straße besichtigt. Von links: Bärbel Löcken, Stefan Heeke, Doris Drees, Maik Kubel von der Eno Telecom GmbH, Ludger Kampel, Hermann Sandfort und Jonas Roosmann. Foto: CDU Spelle

Spelle. Eine Abordnung der CDU-Fraktion Spelle hat eine altersgerechte 85 Quadratmeter große Musterwohnung im Expert-Elektrofachmarkt an der Bentheimer Straße in Nordhorn besichtigt.

Grund für den Besuch war das von der Gemeinde Spelle initiierte Projekt „Wohnen mit Zukunft“. Bei diesem Projekt geht es um die Entwicklung von neuen Wohnformen für das Leben im Alter. Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende und Kreistagsabgeordnete Jonas Roosmann hatte den Besuch über den Kontakt mit Maik Kubel von Eno Telecom vermittelt.

Mehr Selbstständigkeit durch technische Lösungen

Die Wohnung in Nordhorn ist laut Pressemitteilung der CDU-Fraktion auf die Bedürfnisse des Wohnens im Alter ausgerichtet und zeigt eindrucksvoll, wie mit technischen Lösungen das Leben einfacher und selbstständiger für die betroffenen Personen gestaltet werden kann. Eine ausführliche Führung zeigte die Vielfalt der möglichen technischen Lösungen. So ist ein Bett mit integrierten Sensoren zur Überwachung der Vitalwerte genauso vorhanden wie eine Sprachassistenz, mit der die Familie mühelos angerufen werden kann.

Soziale Kontakte wichtig

„Soziale Kontakte und möglichst lange Zuhause wohnen zu können, sind zwei wesentliche Zielsetzungen unserer Bürgerinnen und Bürger im Alter“, betonte der Fraktionsvorsitzende Ludger Kampel. Die CDU-Fraktion war nach seinen Worten beeindruckt von den verschiedensten Anwendungen und zeigte sich überrascht von der Einfachheit der Bedienung der technischen Hilfsmittel. Kampel: „Zielsetzung des Besuches war es, für das Thema Smart Home zu sensibilisieren, möglichst viele Ideen mit nach Spelle zu nehmen und diese in die Ratsarbeit einfließen zu lassen.“

Auch Bürger sollen Musterwohnung besuchen

Roosmann betonte: „Der demografische Wandel wird auch nicht vor Spelle halt machen. Wir sind eine junge Kommune und wollen dies auch bleiben, jedoch wollen wir die Zukunft konstruktiv und innovativ gestalten und Lösungen für Probleme der Spellerinnen und Speller entwickeln.“ Dies gehe nur durch Informationsfahrten und viel Engagement. Um sich selber ein Bild von den technischen Lösungen machen zu können, sollten interessierte Bürger die Musterwohnung in Nordhorn besuchen.

 

 

Fakenews? „Gerüchte“? – Infos aus erster Hand! Neuigkeiten aus der Gemeinde Unser

Juli 22, 2018

Fahrradtour22082018_Stand07072018Fahrradtour2018Einladung

Professor spricht im Wöhlehof: CDU Spelle möchte Aussiedler stärker einbinden

April 30, 2018

Zeitungsbericht28042018CDUInfoveranstaltungSpaetaussiedler


Spelle. Der CDU-Ortsverband Spelle möchte die Aussiedler in dem Ort stärker in die kommunale Gemeinschaft einbinden. Das ist bei einem Diskussionsabend mit Professor Dr. Jannis Panagiotidis im Wöhlehof deutlich geworden.

Nach den Worten des CDU-Ortsvorsitzenden Ludger Kampel hatten die Christdemokraten den Professor aus Osnabrück eingeladen, um die Frage zu beantworten, warum Aussiedler in Deutschland relativ häufig die AfD und die Linke wählen. Tatsächlich hatte die AfD bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 in Spelle in den Wahlbezirken 2 und 4 (Wahllokal ist jeweils die Grundschule) mit einem hohen Anteil von Aussiedlern mit 10,8 und 14,7 Prozent stark abgeschnitten.

Auch die Linke relativ stark

Die Linke verzeichnete zudem mit 8,1 beziehungsweise 15,2 Prozent in diesen Wahlbezirken eine für Speller Verhältnisse hohe Stimmenzahl. Die CDU hatte in den genannten Wahllokalen mit 48 beziehungsweise 38,6 Prozent relativ schlecht abgeschnitten. Zugleich war die Wahlbeteiligung in den beiden Wahlbezirken mit 60,1 beziehungsweise 56 Prozent vergleichsweise niedrig.

Osteuropäische Geschichte studiert

Auf Vermittlung des Speller CDU-Kreistagsabgeordneten Jonas Roosmann war es gelungen, Panagiotidis für einen Vortrag zu gewinnen. Der Wissenschaftler war 2014 zum Juniorprofessor für Migration und Integration der Russlanddeutschen am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien der Universität Osnabrück ernannt worden. Der jetzt 37-Jährige hatte zuvor osteuropäische Geschichte und Politikwissenschaften mit dem Schwerpunkt internationale Beziehungen an den Universitäten Tübingen und Athen studiert.

„Speller Wahlergebnisse fügen sich nahtlos ins Muster“

Bezogen auf das bundesweite Wahlverhalten von Aussiedlern belegte der Experte anhand von Zahlen, dass die Wahlergebnisse in den beiden Speller Wahlbezirken keine Ausnahme sind, sondern sich „nahtlos ins Muster fügen“. Er verwies darauf, dass die rund 2,5 Millionen in Deutschland lebenden und zum großen Teil aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion kommenden Aussiedler fast alle Arbeit hätten; viele von ihnen befänden sich aber in prekären Arbeitsverhältnissen wie zum Beispiel Leiharbeit.

Es droht Altersarmut

Vielen mache zudem die fehlende Anerkennung von Berufsabschlüssen zu schaffen. Inzwischen sei der deutsche Staat restriktiver bei der Anerkennung Rentenansprüchen aus der früheren Tätigkeit, sodass Altersarmut drohe. Nach Ansicht des Professors bedient die AfD Abstiegsängste und schürt den Neid gegenüber Flüchtlingen. „Bei vielen Aussiedlern ist die Auffassung verbreitet, dass man sich nicht gekümmert hat, als sie nach Deutschland kamen, während für die Flüchtlinge viel getan wird.“

Experte setzt auf den Einsatz von Vermittlern und Multiplikatoren

Zudem sei die Einschätzung verbreitet, dass Einheimische ihre Lebensleistung nicht anerkennen würden. Um die Integration voranzubringen, plädierte Panagiotidis für die interkulturelle Öffnung und die Einbindung von migrantischen Selbstorganisationen. Wichtig sei der Einsatz von Vermittlern und Multiplikatoren. „Der geringe Organisationsgrad unter den Aussiedlern ist ein Problem“, räumte er ein.

„Jüngere vermischen sich mit den Einheimischen“

Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf hob die vielfältigen Bemühungen um Integration hervor. Im Jahr 2010 lebten nach der letzten Erhebung 1600 Aussiedler in der Samtgemeinde. Nach Werlte waren in den 90er-Jahren im Landkreis Emsland die meisten Aussiedler in die SG Spelle gezogen. Die Gesamteinwohnerzahl der Samtgemeinde beträgt jetzt gut 14.000.

Lingener Tagespost: Gespräch von CDU und Kirchenvorstand

März 2, 2018

Bericht Lingener Tageszeitung Treffen Ortsvorstand CDu mit Kirchenvorstandd

Kirche in Spelle soll im Jubiläumsjahr 2020 saniert sein

Kirchweihe jährt sich bald zum 50. Mal – Gespräch von CDU und Kirchenvorstand

Kirchenvorstand und CDU

pm Spelle. Auf Einladung des CDU-Ortsvorstandes wurden in einer gemeinsamen Sitzung mit der CDU-Fraktion und dem Kirchenvorstand St. Johannes zahlreiche aktuelle Projekte in Spelle diskutiert.

Laut Mitteilung der Samtgemeinde dankte Pfarrer Ludger Pöttering zunächst für die jahrelange gute Zusammenarbeit. Wie vielschichtig diese gepflegt wird, wurde bei der Vorstellung aktueller Projekte deutlich. Nach den Worten Pötterings wird im Jahr 2020 das 50-jährige Kirchweihjubiläum gefeiert. Bis dahin soll das Kirchengebäude saniert werden, in dessen Zuge neben optischer Veränderungen insbesondere die Beleuchtung an heutige Anforderungen angepasst werden soll. Darüber hinaus werde eine Erweiterung des Friedhofes angedacht sowie die Sanierung oder ein Neubau der Friedhofskapelle diskutiert. „Es werden bereits konkrete Planungen über eine Neugestaltung des Alten Kirchplatzes vorangetrieben, sodass voraussichtlich bereits im kommenden Jahr die Arbeiten abgeschlossen werden können“, so Pöttering.

„Kirche und Kommune haben in vielen Bereichen identische Zielsetzungen und vielschichtige Gemeinsamkeiten bei der Erfüllung öffentlicher Aufgaben, wie beispielsweise dem Kindergarten-, aber auch dem Bestattungswesen. Insofern gilt der Kirchengemeinde ein großer Dank für die kooperative und zielführende Zusammenarbeit“, äußerte sich Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. Beispielhaft nannte er die steigende Bedeutung der Kinderbetreuung. So sei die Zahl der Plätze in Kinderkrippen und Kindergärten in der Samtgemeinde seit 2005 von 462 auf 606 Plätze angestiegen.

Insbesondere würde die ausgeweitete Betreuung einen Anstieg der Betriebskosten im gleichen Zeitraum um etwa vier Millionen Euro verursachen. Allein im St.-Johannes-Kindergarten beliefen sich die Ausgaben heute auf rund 900000 Euro (2005: 206600). Die katholischen Kirchengemeinden beteiligen sich an den Kosten der vier katholischen Kindergärten, die sich in diesem Jahr im Samtgemeindegebiet auf etwa 273000 Euro belaufen.

Speller CDU-Ortsvorstand diskutiert Projekte mit Kirchenvorstand St. Johannes

Februar 21, 2018

Spelle – Angesichts zahlreicher anstehender Projekte und Initiativen der Kath. Kirchengemeinde hat der Vorstand des Speller CDU-Ortsverbandes die Mandatsträger der Ratsfraktion sowie die Mitglieder des Kirchenvorstandes St. Johannes zu einem Austauschgespräch eingeladen.

Kirchenvorstandtreffen

„In der Kath. Kirchengemeinde stehen viele Vorhaben auf der Tagesordnung. Insofern soll eine Zusammenkunft dazu beitragen, Informationen auszutauschen“, leitete Ludger Kampel, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes, in die Sitzung ein.

Pfarrer Ludger Pöttering dankte zunächst für die jahrelange gute Zusammenarbeit: „Wir pflegen mit der Kommune ein vertrauensvolles Miteinander und können so unsere Aufgaben für unsere Gemeindemitglieder bestmöglich erfüllen.“ Wie vielschichtig die Zusammenarbeit gepflegt wird, wurde bei der Vorstellung aktueller Projekte deutlich: Nach den Worten von Pfarrer Pöttering wird im Jahr 2020 das 50-jährige Kirchweihjubiläum gefeiert. Bis dahin soll das Kirchengebäude saniert werden, in dessen Zuge neben optischer Veränderungen insbesondere auch die Beleuchtung an heutige Anforderungen angepasst werden soll. Darüber hinaus werde derzeit eine Erweiterung des Friedhofes angedacht sowie die Sanierung oder ein Neubau der Friedhofskapelle diskutiert. „Darüber hinaus werden bereits konkrete Planungen über eine Neugestaltung des Alten Kirchplatzes vorangetrieben, sodass voraussichtlich bereits im kommenden Jahr die Arbeiten abgeschlossen werden können“, berichtete Pfarrer Ludger Pöttering über aktuelle Sachstände.

„Kirche und Kommune haben in vielen Bereichen identische Zielsetzungen und vielschichtige Gemeinsamkeiten bei der Erfüllung öffentlicher Aufgaben, wie beispielsweise dem Kindergarten- aber auch dem Bestattungswesen. Insofern gilt der Kirchengemeinde ein großer Dank für die kooperative und zielführende Zusammenarbeit“, äußerte sich Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. Beispielhaft nannte er die steigende Bedeutung der Kinderbetreuung. So seien die Anzahl der Plätze in Kinderkrippen und Kindergärten in der Samtgemeinde seit 2005 von 462 auf heute 606 Plätze angestiegen. Insbesondere würden ausgeweitete Betreuungszeiten und -angebote eine Zunahme der Betriebskosten im gleichen Zeitraum um etwa vier Millionen Euro verursachen. Allein im St.-Johannes-Kindergarten belaufen sich die Ausgaben heute auf rd. 898.900 Euro (2005: 206.600). Die Kath. Kirchengemeinden beteiligen sich mit sogenannten Trägereigenleistungen an der Finanzierung der vier katholischen Kindergärten, die sich in diesem Jahr im Samtgemeindegebiet auf rd. 273.000 Euro belaufen.

Schulterschluss bei Kinderbetreuung in Spelle

Januar 10, 2018

CDU Samtgemeindeverband Spelle:
Die CDU spricht sich klar für bereits bestehende Tageseinrichtungen in kirchlicher Trägerschaft aus! Darum geht es in dem Vertrag!
Die CDU freut sich über das Engagement der Kirche.
Kindertageseinrichtungen sind nur ein winziger Teil des wichtigen sozialen Engagements.
Beim Neubau der Kita ist die Kirche nicht im Boot, da ein kommunaler Kindergarten entsteht.
Wenn die Kirche sich aus bestehenden Einrichtungen zurückzieht, leistet die Kommune 100% der Kosten.
Es geht nicht nur um die Finanzierung der laufenden Kosten.
So müssten auch Gebäude, wie z.B. der „Kindergarten Arche“ entweder gekauft oder gemietet werden, wenn man die bisherigen Kindergärten nicht in kirchlicher Trägerschaft haben möchte.
Wir glauben, dass ein guter Mix aus kommunalen Kindertageseinrichtungen UND Kindertageseinrichtungen in kirchlicher Trägerschaft richtig ist und somit für die Eltern eine Wahlfreiheit offen lässt.
Somit ist diese Kooperation richtig und wichtig für unsere Samtgemeinde!

Es folgt der Bericht in der Lingener Tageszeitung vom 03.01.2018.

Schulterschluss bei Kinderbetreuung in Spelle

Setzen sich ein für gute Rahmenbedingungen von Kindertagesstätten in der Samtgemeinde Spelle: v.l. Stefan Sändker, Magdalena Wilmes, Stephan Beul, Ludger Pöttering, Martin Rekers, Andreas Robin, Bernhard Hummeldorf, Robert Löcken, Andreas Wenninghoff, Hubert Bartke, Claudia Lügering, Karlheinz Schöttmer, Daniel Thien und Dieter Kleinbuntemeyer. Foto:Samtgemeinde Spelle

Setzen sich ein für gute Rahmenbedingungen von Kindertagesstätten in der Samtgemeinde Spelle: v.l. Stefan Sändker, Magdalena Wilmes, Stephan Beul, Ludger Pöttering, Martin Rekers, Andreas Robin, Bernhard Hummeldorf, Robert Löcken, Andreas Wenninghoff, Hubert Bartke, Claudia Lügering, Karlheinz Schöttmer, Daniel Thien und Dieter Kleinbuntemeyer. Foto:Samtgemeinde Spelle

Spelle. Die katholischen Kirchengemeinden und die Kommunen der Samtgemeinde Spelle haben jetzt Verträge zum Betrieb und zur Finanzierung der Kindertagesstätten unterzeichnet.

Die Verträge machten deutlich, dass das Bemühen um eine bestmögliche Betreuung der Kinder in der Samtgemeinde ein gemeinsames Anliegen der katholischen Kirchengemeinden und der Kommunen, sei, heißt es in einer Pressemitteilung der Samtgemeinde weiter. In den Gemeinden Spelle, Schapen und Lünne werden sechs Kindertagesstätten betrieben — zwei in kommunaler und vier in kirchlicher Trägerschaft. Die Kirchengemeinden St. Johannes Spelle, St. Vitus Venhaus, St. Ludgerus Schapen und St. Vitus Lünne sind jeweils Träger einer Kindertagesstätte mit insgesamt rund 350 Kinderkrippen- und Kindergartenplätzen.

Rahmenvertrag erneuert
Seit Jahrzehnten besteht ein Rahmenvertrag zwischen den Kirchengemeinden und den Kommunen, dessen letzte Aktualisierung aus dem Jahr 2008 stammt. Nun wurden die Regelungen der aktuellen Entwicklung angepasst und in einer neuen Vereinbarung festgehalten. „Mit dem neuen Vertrag soll die vorbildliche jahrzehntelange Zusammenarbeit mit den Katholischen Kirchengemeinden fortgesetzt werden“, wird Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf in der Pressemitteilung zitiert. Pfarrer Ludger Pöttering sieht den Angaben zufolge in der bisherigen Zusammenarbeit eine gute Grundlage für die Fortführung dieser Kooperation, die zunächst bis Ende Juli 2028 vereinbart wurde.

Neue Entwicklungen
Wie stark sich die Situation der Kindertagesstätten im Wandel befindet, wurde während eines kurzen Rückblickes deutlich. So sind insbesondere neue Entwicklungen bei der Bereitstellung von Kinderkrippenplätzen sowie von Ganztagsplätzen oder der Mittagsverpflegung festzustellen. Diese Angebotserweiterung spiegelt sich auch in den Kosten wider: Lag das jährliche Defizit aller Kindertageseinrichtungen in der Samtgemeinde den Angaben zufolge vor zehn Jahren noch bei rund 410.000 Euro, wird im abgelaufenens Haushaltsjahr mit rund 1,5 Millionen Euro gerechnet. Angesichts der aktuellen Debatte auf Landesebene um die Abschaffung des Elternbeitrages für Kindertagesstätten forderte Hummeldorf laut Pressemitteilung nachdrücklich ein ausreichendes finanzielles Engagement durch das Land Niedersachsen, um die Kommunen zu entlasten.

Christliches Menschenbild
Andreas Robin, Pastoraler Koordinator der Pfarreiengemeinschaft, unterstrich , dass die Kirchengemeinden sich weiterhin nach Kräften an der Verantwortung für eine gute Entwicklung unserer Kinder beteiligen wollen. Vielen Eltern sei die am christlichen Menschenbild orientierte Erziehung in den Katholischen Einrichtungen ein besonderes Anliegen. Auch Hubert Bartke, Abteilungsleiter „Kirchengemeinden“ im bischöflichen Generalvikariat des Bistums Osnabrück, legte Wert auf die konfessionelle Ausrichtung der Kindertagesstätten, um Kindern und Familien Orientierung bieten zu können und lobte das gute Einvernehmen, das in den Verhandlungsgesprächen mit der Kommune deutlich wurde.

Neuer Standort für Feuerwehr Spelle-Venhaus

Dezember 17, 2017

Auszug aus dem Artikel finden Sie unter: http://www.noz.de/artikel/993773
Etat der Samtgemeinde verabschiedet

von Ludger Jungeblut / Lingener Tagespost

Spelle. Die Feuerwehr Spelle-Venhaus soll künftig in einem neuen Multifunktionsgebäude im Hafen untergebracht werden. Das hat Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf in der jüngsten Sitzung des Samtgemeinderates Spelle mitgeteilt. In der Zusammenkunft wurde der Haushalt 2018 einstimmig verabschiedet.

Laut Hummeldorf beträgt die Investitionssumme 500.000 Euro. Neben Kreismitteln hofft der Samtgemeindebürgermeister auf Landesmittel, um das Vorhaben 2018 verwirklichen zu können. Die Feuerwehr soll zwei Fahrzeugboxen erhalten. In dem Gebäude sollen auch Räumlichkeiten für die Wasserschutzpolizei und die DLRG sowie Schulungsräume für die Firmen entstehen, die im Hafen ansässig sind. Zudem wird in dem Gebäude eine Zugangskontrolle eingerichtet.

Neues Feuerwehrgerätehaus in Schapen

In Schapen soll überdies 2019 ein neues Feuerwehrgerätehaus mit einem Kostenaufwand von 700.000 Euro gebaut werden. Eine gute Nachricht hatte der Samtgemeindebürgermeister auch für die Feuerwehr Schapen parat: Voraussichtlich Ende 2018 wird ein neues Löschfahrzeug vom Typ LF 10/6 angeschafft. Es kostet einschließlich Beladung 305.000 Euro. Im Jahr 2020 soll die Schapener Wehr ein Löschfahrzeug vom Typ LF 10 (Kosten: 250.000 Euro) erhalten.

Einsatzleitwagen der Speller Wehr wird aufgerüstet

Für 2020 oder 2021 soll zudem ein neuer Rüstwagen für die Feuerwehr Spelle mit Kosten von 450.000 Euro angeschafft werden. Zudem wird der Einsatzleitwagen der Speller Wehr im nächsten Jahr mit 30.000 Euro technisch auf den neuesten Stand gebracht. Die Anschaffung von digitalen Meldern lässt sich die Samtgemeinde im neuen Jahr 75.000 Euro kosten.

Kleine Turnhalle in Spelle soll am 1. Mai fertig sein

Hummeldorf zufolge beträgt das Haushaltsvolumen im nächsten Jahr 10,4 Millionen Euro. Im Ergebnishaushalt wird ein Überschuss von 121.600 Euro erwirtschaftet. Insgesamt wird die Samtgemeinde 2,5 Millionen Euro investieren, darunter 181.700 Euro für die Sanierung der WC-Anlage der Grundschule Spelle. 100.000 Euro sind für die Sanierung der kleinen Turnhalle in Spelle vorgesehen. Fertigstellung soll am 1. Mai sein.

„Nur gemeinsam sind wir stark“

Hummeldorf nutzte die Gelegenheit, um sich bei allen Ehrenamtlichen in der Samtgemeinde zu bedanken. Ein großes Lob sprach er auch den 50 Flüchtlingshelfern aus. Hummeldorf abschließend: „Wir sitzen alle in einem Boot. Nur gemeinsam sind wir stark.“

Arbeitslosenquote beträgt 1,5 Prozent

CDU-Fraktionsvorsitzender Karlheinz Schöttmer freute sich über sprudelnde Steuereinnahmen in den drei Mitgliedsgemeinden Spelle, Schapen und Lünne und verwies wie Hummeldorf und der Fraktionsvorsitzende der SPD-Lünner-Liste-Fraktion, Thomas Forstreuter, auf die mit 1,5 Prozent extrem niedrige Arbeitslosenquote in der Samtgemeinde. Forstreuter unterstrich die Notwendigkeit, alles zu unternehmen, damit die Bürger weiterhin Beruf und Ehrenamt miteinander vereinbaren können.