Basis für ökonomische Entwicklung

Lingener Tagespost (Archiv) 06.09.2006 el Spelle.
Eine wichtige Basis für die weitere ökonomische Entwicklung der Gemeinde Spelle wurde am Montag mit dem Beginn der Erschließungsmaßnahmen des 13 Hektar großen Gewerbegebietes „Südfelde IV“ gelegt. Als erster Betrieb wird sich die Speller Firma Storm dort ansiedeln.

Ein Hauptaugenmerk der Kommune liege in der Förderung der heimischen Wirtschaft, erklärte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. Dafür müssten die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden. Das neue Gewerbegebiet sei dringend erforderlich, zumal alle bisherigen Flächen, mit einer Ausnahme von etwa einem Hektar, verkauft seien.
Neben dem neuen Gewerbegebiet verfüge die Gemeinde noch über eine etwa zehn Hektar große Reservefläche, ergänzte Bürgermeister Josef Löcken und wies zudem auf eine mittelfristig vorgesehene Erweiterung des Bereiches „Hafen“ hin.

Die Kosten für die Erschließung bezifferte Löcken auf rund 550000 Euro. Der Landkreis Emsland beteilige sich mit einem Zuschuss in Höhe von 50 Prozent.

„Erfreut sind wir, dass die Speller Firma Storm bereits fünf Hektar gekauft beziehungsweise sich über eine Option gesichert hat“, wies Löcken auf den Expansionskurs und Erweiterungsbedarf der heimischen Wirtschaft hin.

Über die aktuelle Entwicklung freute sich auch Bernard Storm, Geschäftsführer des 1981 von Rheine nach Spelle übergesiedelten Unternehmens „Technologie und Service für Motoren und Antriebe Storm“, das im nächsten Jahr seinen 70. Firmengeburtstag feiert. „Wir finden hier eine optimale Infrastruktur“, begründete Storm die Entscheidung für den neuen Standort.

Eine dringend erforderliche Erweiterung der Produktionsstätten am bisherigen Standort waren nach Darstellung von Storm nicht mehr möglich. Deshalb habe man sich seit einiger Zeit mit neuen Standorten befasst. „Natürlich haben wir auch außerhalb von Spelle geschaut“, erklärte der Geschäftsführer.

Storm würdigte in dem Zusammenhang die vorbildliche Arbeit der Wirtschaftsförderung der Samtgemeinde Spelle: „Wir haben uns sehr gut bedient gefühlt.“ Die gute Zusammenarbeit in Verbindung mit einer optimalen Infrastruktur habe die Entscheidung für Spelle erleichtert. Im nächsten Jahr werde mit einer Teilaussiedlung begonnen. Auf Dauer solle der komplette Betrieb „umgesiedelt“ werden.

Zum Aspekt „Infrastruktur“ wies Bernard Storm auch auf die Verkehrsanbindung Spelles an die internationalen Verkehrswege über Bahn, Autobahn und Wasserwege hin. Für sein Unternehmen sei der geplante Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals in Verbindung mit der Erweiterung der Hafenanlagen Venhaus ein bedeutsamer Faktor.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: