"Haushalt ist ausgeglichen"

Lingener Tagespost (Archiv) 13.12.2006

„Von solch einem Haushalt kann so manch eine andere Gemeinde nur träumen.“ Mit diesen Worten kommentierte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf den Haushalt 2007 der Gemeinde Spelle im Verlauf der letzten Ratssitzung.

Im Klartext: Der Verwaltungs- und Vermögenshaushalt ist jeweils in der Einnahme und Ausgabe ausgeglichen. Das Gesamtvolumen beträgt rund 12857400 Euro und ist damit um 196900 Euro niedriger als das Volumen des laufenden Haushaltsjahres.Für das kommende Jahr erklärte der Samtgemeindebürgermeister, dass das Schaffen guter Rahmenbedingungen für die Familie „wichtige Priorität“ genieße. „Ich bin der festen Überzeugung, dass Gemeinden, die eute an den Bedürfnissen der Familien vorbeiplanen, die Verlierer von morgen sein werden“, prognostizierte Hummeldorf. Unter anderem sei deshalb die Unterstützung des Familienzentrums und des Familienbeirates nötig.

Als weitere Bausteine in diesem Zusammenhang nannte Hummeldorf die Förderung von Integrationsmaßnahmen und die Einstellung eines Jugendpflegers. Ferner sollen zukünftig auch Jugendliche in die Entscheidungen politischer Gremien mit eingebunden werden (Vertreter Jugendforum im Sozialausschuss).

Als eine weitere zentrale Aufgabe aller Gremien benannte der Samtgemeindebürgermeister die konzeptionelle Erstellung eines Ortskerns (rund 900000 Euro in 2007) und die Durchführung entsprechender baulicher Maßnahmen für 2008. Höchstes Augenmerk werde dabei die Verbesserung der verkehrlichen Situation für Kindergartenkinder und Schulkinder genießen.

Ohne Wasser in den Wein gießen zu wollen, erinnerte Hummeldorf aber auch noch daran: „Trotz eines relativ guten Haushaltes ist Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit weiterhin höchstes Gebot für alle politischen Entscheidungen in der Gemeinde.“
Mechthild Nöthe, Fraktionsvorsitzende der CDU, betonte, dass mit dem Haushalt eine gute Basis für die weitere Entwicklung der Gemeinde gelegt worden sei.

Für die UBS erklärte Clemens Grolle, dass es in Spelle zu wenig Freizeitangebote gebe. Als Beispiel nannte er fehlende Bolzplätze.

Als einen „ganz schlappen Haushalt“ empfand Klaus Siewert-Vornbäumen (SPD) die Vorstellung der Zahlen für 2007.

Dem Haushalt wurde bei einer Enthaltung (UBS) zugestimmt.

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