Grußwort des Bürgermeisters in der Seniorenzeitschrift "Dütt und Datt un all so watt"

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
sehr geehrte Seniorinnen und Senioren!

Die demografische Entwicklung in unserem Land geht auch an Spelle nicht vorbei. Damit meine ich nicht nur, dass die Gesellschaft immer älter wird, ich meine vielmehr die fehlenden Kinder und Enkel. Unsere Bevölkerung überaltert – mit all den Folgen die dieses für die Infrastruktur und die Gemeinschaft hat.
Bereits im Jahr 2005 wurde auf Samtgemeindeebene ein demografisches Gutachten erstellt, um den wichtigen Zukunftsaufgaben vorbereitet entgegenzutreten. Geplant ist beispielsweise ab Mitte des Jahres ein Familienzentrum, einsog.„Haus der Familie“, zu errichten. Hier sollen sämtliche Beratungsstellen, Dienste und Einrichtungen unserer Kommune vernetzt und Familien, aber auch Senioren, eine Hilfe angeboten werden.

Die Kath. St. Johannes-Kirchengemeinde hat mit dem Neubau der Arche einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des kulturellen Lebens und des Miteinanders von Jung und Alt geleistet. Ebenso ist der geplante Neubau des St. Johannes Stift, Altenpflegeheim Spelle, eine sinnvolle und notwendige Investition, um ausreichend Pflegeplätze zur Verfügung zu stellen.

Beide Objekte werden von der politischen Gemeinde aufgrund der gesellschaftlichen Bedeutung finanziell unterstützt. Aufgabe der Politik ist es, gute Rahmenbedingungen für alle Alters-und Sozialschichten zu schaffen. Doch nur mit Ihrer Hilfe ihrem ehrenamtlichen Einsatz in allen denkbaren Bereichen unseres Gemeindelebens, können die Herausforderungen der Zukunft gemeistert werden. Unsere Gesellschaft braucht zukünftig weniger Staat und noch mehr ehrenamtliches Engagement, Menschen die Verantwortung für unsere Kommune übernehmen.

An dieser Stelle danke ich allen Seniorinnen und Senioren, die durch ihren unverzichtbaren ehrenamtlichen Dienst einen wichtigen Stützpfeiler in unserer Gemeinde bilden.

Sie alle handeln nach dem Motto: Es kommt nicht so sehr darauf an, wie jung oder alt jemand ist, sondern darauf, wie jeder sein Älter werden gestaltet. Aus jedem Lebensabschnitt etwas zu machen, darauf kommt es an. Sie wissen, dass jede Lebensphase etwas zu bieten hat, dass jedes Alter Chancen und Herausforderungen bereit hält. Denn: „Älter wer den ist noch immer das einzige Mittel, das man entwickelt hat, umlange leben zu können.“

Ich möchte Sie bitten, die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen, das Leben in unserer Gemeinde weiterhin aktiv mitzugestalten und Ihre Erfahrungen und Kenntnisse weiter zu vermitteln.

Georg Holtkötter

Ihr Georg Holtkötter
Bürgermeister Gemeinde Spelle

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