Gemeinde Spelle aktualisiert städtebaulichen Rahmenplan

30.11.2007
Nach umfangreichen Vorbereitungsarbeiten und Beratungen in den zuständigen Gremien sowie Vorstellungen in diversen Bürgerversammlungen konnte in den letzten Tagen der Städtebauliche Rahmenplan für den Ortskern der Gemeinde Spelle offiziell überreicht werden.
Bürgermeister Georg Holtkötter erläuterte, dass bereits Anfang der 90-er Jahre ein Städtebaulicher Rahmenplan erstellt wurde, der maßgebliche Impulse für die bisherige positive Entwicklung Spelles gegeben habe. Der Städtebauliche Rahmenplan, ein nicht rechtsverbindliches Konzept für die gemeindlichen Planungen, soll den Rahmen für die Vorhaben der kommenden Jahre in der Gemeinde Spelle bilden.

Erster Samtgemeinderat Stefan Lohaus, Leiter des zuständigen Fachbereiches Bauen, Planung und Umwelt, teilte mit, dass der Rahmenplan als Handlungsgrundlage der kommunalen Planungen dienen wird. „Mit der Fertigstellung der Umgehungsstraße im letzten Jahr und der damit einhergehenden Abstufung der Kreisstraßen innerhalb der Ortslage zu Gemeindestraßen haben wir das mit der Flurbereinigung begonnene Konzept weiter verfolgt und es ergibt sich nun neuer Gestaltungsspielraum für die örtliche Entwicklung. Diese Chance müssen wir sorgsam und unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger nutzen.“, erläuterte Holtkötter die derzeitige Situation. Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf wies darauf hin, dass in den vergangenen Jahren zahlreiche Gutachten und Analysen in Auftrag gegeben wurden, um fundierte Entscheidungen in den kommunalen Gremien zu Gunsten eines positiven Aufwärtstrends treffen zu können.
Hummeldorf umriss grob die verschiedenen Themenbereiche der Gutachten und die daraus resultierenden Ergebnisse. Der Städtebauliche Rahmenplan wurde durch eine von der Gemeinde Spelle beauftragten Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus dem aus Spelle stammenden Architektenbüro B-Werk und der vor Ort ansässigen Ingenieurgesellschaft Gladen + Lindschulte in

Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Dr. Schwerdhelm, Verkehrsplaner, erstellt. Bürgermeister Georg Holtkötter dankte den beteiligten Sachverständigen für die umsichtigen Ermittlungen und zeigte sich überzeugt, dass mit diesem Gutachten der Grundstein für die richtigen Schritte in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft gelegt werde. Als zeitnahe Investitionsmaßnahmen nannte er die Ergänzung der innerörtlichen Geschäftsbebauung und – bei entsprechender Förderung – u. a. die Neugestaltung der Hauptstraße im kommenden Jahr.

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