Samtgemeinde Spelle: Schulbereich 2008 ein Investitionsschwerpunkt

Auszug aus der Lingener Tagespost 17.12.2007 pe Spelle.
Trotz Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen kommt der Haushalt 2008 der Samtgemeinde Spelle nicht ohne eine Kreditaufnahme von rund einer Million Euro zum Ausgleich des Vermögenshaushaltes aus. Die Schulden der Samtgemeinde steigen damit auf rund 3,9 Millionen Euro. Die Mitglieder des Samtgemeinderates verabschiedeten den Etat in der letzten Sitzung im Wöhlehof einstimmig.

Das Gesamtvolumen des Verwaltungs- und Vermögenshaushalts beträgt rund 7,7 Millionen Euro. Aufgrund der gestiegenen Steuerkraft der Mitgliedsgemeinden ist die Samtgemeinde nun erstmals „Zahlergemeinde“ in den kommunalen Finanzausgleich. Statt sich aus diesem Topf bedienen zu können, muss sie rund 250000 Euro an das Land abführen. Unter dem Strich bedeutet dies eine Verschlechterung um 950000 Euro. Finanzielle Hilfe hat die Samtgemeinde von den Mitgliedsgemeinden bekommen, indem Kosten, wie zum Beispiel beim Bauhof, künftig dort abgerechnet werden, wo sie anfallen. Dies machte eine Verbesserung der Haushaltssituation bei der Samtgemeinde um 330000 Euro aus.
Schwerpunkt der Investitionen im nächsten Jahr ist nach Angaben von Verwaltungschef Bernhard Hummeldorf der Schulbereich, wofür rund 1,85 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Allein 500000 Euro verschlingt die Dachsanierung der Haupt- und Realschule.

Zweiter Schwerpunkt sind die Feuerwehren. Das Löschfahrzeug in Schapen hat 30 Jahre auf dem „Buckel“. Die Samtgemeinde hofft auf Zuschüsse zur Finanzierung eines neuen Fahrzeugs. Im Haushalt sind 220000 Euro veranschlagt.

CDU-Fraktionschef Willi Brundiers betonte, dass der Haushalt 2008 der heimischen Wirtschaft durch die darin veranschlagten Investitionen weitere Impulse gebe. Besorgniserregend sei der Anstieg der Energiekosten. Der Schapener Kreistagsabgeordnete wies auch darauf hin, dass das Zusammenspiel in der Samtgemeinde vor allem von den Bürgern geprägt werde. Vor dem Hintergrund neuer Fälle von Kindesmisshandlungen in Deutschland forderte er jeden dazu auf, „wachsam zu sein in der Nachbarschaft“. Auch dem Thema Kinderarmut sei mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

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