Das Ziel lautet: Ein Schmucker Ortskern

März 2009 23.03.2009 bk Spelle.
„Jeder, der unsere Gemeinde besucht, soll sofort merken: „Hier bin ich in Spelle, hier bin ich in der Einkaufscity!“ Das betonte Bürgermeister Georg Holtkötter anlässlich des ersten Spatenstichs zur Umgestaltung der Hauptstraße in Spelle, die dem Ortskern ein attraktives und zugleich verkehrsfreundliches Gesicht geben wird.
Mit der Fertigstellung der Baumaßnahme mit einem Investitionsvolumen von rund 800000 Euro ist am 31. Juli dieses Jahres zu rechnen. „Pünktlich zum Sommernachtslauf des SC Spelle-Venhaus als neu konzipiertem „City-Lauf“ mit voraussichtlich weit mehr als 1000 Teilnehmern erstrahlt die Hauptstraße in neuem Glanz“, stellte Georg Holtkötter in Aussicht. Wesentliches Ziel sei es, der Hauptstraße den Charakter einer Durchfahrtsstraße zu entziehen, sodass der Schwerverkehr die Benutzung der Hauptstraße meiden werde.
„Die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie zum Beispiel Kinder, Radfahrer und Fußgänger wird deutlich erhöht“, so der Bürgermeister. Er betonte abschließend, dass so die Wohn- und Aufenthaltsqualität in der Ortsmitte gesteigert, der Einzelhandel gefördert und somit der Standort Spelle als Wohn- und Einkaufsort weiter ausgebaut werde.

„Wir haben die Bürger schon bei der Planung mit ins Boot geholt“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. Die abschließende Entscheidung durch den Gemeinderat sei erst erfolgt, nachdem verschiedene Bürgerbefragungen, wie zum Beispiel auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde, Berücksichtigung gefunden hätten.

Die Neugestaltung der Hauptsstraße vom Rathaus bis zur Schapener Straße erfolge durch die bauausführende Firma Dr. Völkmann und sei der erste Abschnitt einer Ortskerngestaltung, die später auch die Schapener und die Venhauser Straße erreichen werde, betonte Daniel Kloth vom Planungsbüro Gladen+Lindschulte. Geplant sei die Befestigung der Fahrbahn sowie der Geh- und Radwege mit einem barrierefreien, dem Ortsbild entsprechenden und farblich abgestimmtem Gestaltungspflaster. Der Seitenraum werde ausgeweitet und zusätzlich begrünt.

Die Anordnung von Bänken, die Gestaltung weiterer Verweilplätze, der Ausbau verschiedener Querungshilfen sowie die Aufstellung ortsgerechter Beleuchtungskörper seien weitere Maßnahmen, um ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Verkehr und Verweilen zu erreichen, sagte Kloth.

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