CDU Spelle: „Spelle ist ein starker Standort mit starken Unternehmen.“

Leinen los für den Kanalausbau Rheine-Nord
Bericht in der Münsterländischen Volkszeitung vom 25.11.2009

Spelle/Rheine. Das ständige Dröhnen des Lastwagen-Lieferverkehrs passt zum Anlass. Im Kanalhafen Spelle-Venhaus brummt das Geschäft. Passend dazu versammelten sich am Montagvormittag knapp 30 Vertreter aus Politik und lokaler Wirtschaft, um sich über eine nicht alltägliche Scheckübergabe zu freuen. Für den weiteren Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals erhielten die Industrie- und Handelskammern Osnabrück-Emsland, Emden und Münster den stattlichen Betrag von 100000 Euro überreicht. Mit dieser Summe geht die auf 600000 Euro angelegte Sponsoringaktion auf die Zielgerade. Zusammengetragen wurde der Betrag von elf Unternehmen aus Spelle und Salzbergen. „Ich denke, wir haben hier ideale Standortfaktoren“, sprach Samtgemeinde-Bürgermeister Bernhard Hummeldorf von gut angelegtem Geld, das für den Kanalausbau verwendet werden soll.

Der Plan: Ab 2017 sollen Großmotorschiffe und Schubverbände die Nordstrecke bis Emden passieren können, ohne den Umweg über den Mittellandkanal beim Abzweig Bergeshövede nehmen zu müssen. Die insgesamt etwa 165 Millionen Euro teure Maßnahme dient in erster Linie dazu, drei Schleusen auf einem 30 Kilometer langen Teilstück zwischen Rheine und Lingen durch Neubauten zu ersetzen. Zwei weitere Schleusen fallen ersatzlos weg. Außerdem müssen mehrere Brücken angehoben werden, um den modernen Binnenschiffen freie Durchfahrt zu ermöglichen.

Was Sinn macht: Ein heutiges Großmotorgüterschiff mit 2100 Tonnen Tragfähigkeit ersetzt 105 Lastwagen mit je 20 Tonnen möglicher Ladung.

„Spelle ist ein starker Standort mit starken Unternehmen.“

Gerd-Christian Titgemeyer

Gerd-Christian Titgemeyer, IHK-Präsident Osnabrück-Emsland, begann mit einem Zitat von Eberhard von Kuenheim (ehemaliger BMW-Aufsichtsratvorsitzener): „Die Mobilität von Menschen und Gütern ist nicht Folge, sondern die Grundlage unseres Wohlstands.“ Erst bei Störungen, wie z. B. dem Stau auf der Autobahn, werde man sich dessen bewusst. Weil aber der Verkehr auf der Straße teurer werde, sind die Unternehmen auf eine günstige Infrastruktur angewiesen. Diese bietet der Hafen durch die Nähe zum Autobahnkreuz Rheine-Nord und der guten Bahnanbindung. Deshalb war für Titgemeyer klar: „Spelle ist ein starker Standort mit starken Unternehmen.“

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