Rat fasste Satzungsbeschluss: Hafenausbau

Auszug aus der Lingener Tagesport vom 08.10.2010

Hafenausbau in Venhaus beginnt Anfang 2011

„Ich bin froh, dass wir endlich so weit sind. Das ist ein Meilenstein für die Entwicklung unseres Hafens.“ Mit diesen Worten kommentierte Spelles Bürgermeister Georg Holtkötter am Mittwochabend den formellen Satzungsbeschluss über den Bebauungsplan zur Erweiterung des Hafens in Venhaus. Damit geht nach über zweijähriger Planung ein öffentliches Verfahren zu Ende, das für die Gemeinde und die ganze Region hinsichtlich seiner wirtschaftlichen Perspektiven von großer Bedeutung ist. Mit der Erweiterung des Hafens ist das Ziel verbunden, den Güterumschlag weiter zu erhöhen, neue Betriebe anzusiedeln und bestehenden Unternehmen Erweiterungsmöglichkeiten zu eröffnen.
Das Verfahren hatte sich aufgrund schwieriger Grundstücksverhandlungen in die Länge gezogen. Eine Konsequenz daraus ist auch die Verkleinerung des Plangebietes von ursprünglich 54 auf rund 30 Hektar, wie Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf erläuterte. Er sei sehr froh, dass das Verfahren nun zum Abschluss gekommen sei. „Anfang 2011 werden wir mit der Erschließung des Hafens beginnen“, blickte der Verwaltungschef voraus. Der Güterumschlag hat in den letzten Jahren im Hafen eine enorme Entwicklung erfahren. 2010 rechnet Hummeldorf mit einer Größenordnung von rund 400000 Tonnen. Vor sieben Jahren lag der Umschlag noch bei rund 200000 Tonnen. Die Erweiterung des Hafens soll durch die Hafenbetriebs- und Verwaltungsgesellschaft Spelle-Venhaus erfolgen.

Weiteres Thema war der Nachtragshaushalt 2010. Der Fehlbedarf im Verwaltungshaushalt in Höhe von 944700 Euro konnte durch eine Entnahme aus der Rücklage ausgeglichen werden. Damit sind die in der Rücklage vorhandenen Mittel allerdings beinahe aufgezehrt. Vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage geht die Kommune von einer um 500000 Euro verringerten Gewerbesteuereinnahme aus, die auf 3,75 Millionen Euro festgelegt wurde. „Wir sind zuversichtlich, dass wir diese Summe auch erreichen werden“, sagte Hummeldorf. CDU, UBS und SPD stimmten dem Nachtragshaushalt zu.

Gleichwohl gelte es, die Entwicklung auf der Einnahmeseite zu beobachten und zu überlegen, wie Überschüsse erwirtschaftet werden können, sagte CDU-Fraktionsvorsitzende Mechthild Nöthe.
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