Rat Spelle verabschiedet Haushalt: Hafenausbau Jahrhundertprojekt

Auszug aus dem Bericht der Lingener Tagespost, pe Spelle.
Einstimmig hat der Gemeinderat Spelle in seiner letzten Sitzung den Haushalt 2011 verabschiedet.CDU, SPD und Unabhängiges Bürgerforum Spelle (UBS) waren sich einig, dass trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen die richtigen Akzente im investiven Bereich gesetzt worden sind. Ein Ausgabenschwerpunkt in den kommenden Jahren sind die Investitionen im Hafen Venhaus. Aber auch die Vereine und Verbände, die Kindertagesstätten und ehrenamtlich engagierte Einrichtungen können weiter mit der Unterstützung der Kommune rechnen.
Der Verwaltungs- und Vermögenshaushalt der Gemeinde Spelle ist in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen und weist ein Gesamtvolumen von 11,6 Millionen Euro auf. Wie Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf erläuterte, ist allerdings eine Kreditaufnahme in Höhe von 840000 Euro notwendig.
An Gewerbesteuereinnahmen erwartet die Gemeinde im nächsten Jahr 3,75 Millionen Euro, der gleiche Ansatz wie 2010. Wie Bürgermeister Georg Holtkötter erklärte, wird dieses Ergebnis allerdings in diesem Jahr um gut 500000 Euro verfehlt. Die Wirtschaftskrise ist somit nicht spurlos an der Kommune vorbeigezogen. „Wir stehen immer noch gut da, müssen aber prüfen, was wir uns künftig leisten können und müssen“, sagte Holtkötter.
Einen Schwerpunkt legt die Gemeinde auf den Ausbau des Hafens Venhaus, weil sich hier große Möglichkeiten zur Ansiedlung von weiteren Unternehmen bieten. Um die Entwicklung voranzutreiben, hat die Kommune eine GmbH gegründet. In diese fließen Hummeldorfs Angaben zufolge in den Haushaltsjahren 2011 bis 2013 jährlich eine Million Euro. Der Hafenausbau sei ein „Jahrhundertprojekt für Spelle“, fasste Hummeldorf die damit verbundenen Chancen zusammen.
Die finanzielle Leistungsfähigkeit bleibe trotz enormer Investitionen weiter bestehen. „Spelle bleibt eine lebendige und gut aufgestellte Gemeinde“, unterstrich Hummeldorf.
Dies sahen die Ratsfraktionen nicht anders. CDU-Fraktionsvorsitzende Mechthild Nöthe sprach von „rentierlichen Investitionen“ im Hafen, die Arbeitsplätze sichere und neue schaffe. Die freiwilligen Leistungen blieben außerdem stabil. Die CDU-Politikerin sprach den Ratskollegen von SPD und UBS ihren Dank für die konstruktive Zusammenarbeit aus. In diesen Dank bezog sie ausdrücklich auch die Verwaltung mit ein.

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