Archive for April 2011

Spelle: 97,1 Prozent der CDU für Bernhard Hummeldorf

April 17, 2011

Autor: Lingener Tagespost Thomas Pertz 13. April 2011 08:50 Uhr

Kandidat für Samtgemeindebürgermeister pe Spelle.

Mit sehr großer Mehrheit ist Spelles Samtgemeindebürger-meister Bernhard Hummeldorf am Dienstagabend in der Mitgliederversammlung des CDU-Samtgemeinde-verbandes Spelle als Kandidat für die Wahl am 11. September nominiert worden. Hummeldorf erhielt 66 von 68 Stimmen. Zwei Mitglieder votierten gegen den Verwaltungschef, der im juni 2004 zum hauptamtlichen Samtgemeindebürgermeister gewählt worden war.


Magdalena Wilmes (links) und Hans Sandl (rechts) gratulierten Bernhard Hummeldorf Dienstagabend zur Wahl zum Kandidaten für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters am 11. September. Foto: Thomas Pertz

Hummeldorf erhielt damit 97,1 Prozent der Stimmen, sehr zur Freude auch von Hans Sandl, langjähriger Vorsitzender der Christdemokraten in der Samtgemeinde. Der Vorstand des Samtgemeindeverbandes hatte Hummeldorf im Dezember letzten Jahres als Kandidaten vorgeschlagen. Weitere Vorschläge gab es in der Versammlung im Hotel Krone nicht. Sandl hatte um eine tatkräftige Unterstützung für Hummeldorf gebeten, um durch eine parteiliche Geschlossenheit ein Zeichen für den bevorstehenden Kommunalwahlkampf zu setzen.

Bürgermeister Hummeldorf will sachliche Diskussion zur Erdgasbohrung im Emsland

April 6, 2011

06.04.2011, 8:23 Uhr | dapd
Lünne/Osnabrück (dapd-nrd). Vor dem ersten Treffen des Runden Tisches zu den Erdgasbohrungen im emsländischen Lünne plädiert der Bürgermeister der betroffenen Samtgemeinde Spelle für eine sachliche Diskussion. Von dem Arbeitskreis mit Vertretern des Energiekonzerns Exxon Mobil erhoffe er sich, dass die Sach- und Rechtslage ausführlich und sachlich diskutiert werde, sagte Bernhard Hummeldorf (CDU) im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd. Aufklärung stehe im Mittelpunkt. Anwohner befürchten durch eine vielleicht zum Einsatz kommende Bohrtechnik, das sogenannte Fracking, eine Verschmutzung der Umwelt und des Grundwassers.
Beim Fracking wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien in den Boden gepresst, um dort in undurchlässigen Gesteinsschichten lagerndes Erdgas freizusetzen. Eine Bürgerinitiative fordert eine Umweltverträglichkeitsprüfung dieser Technik.
Hummeldorf stellte angesichts dieser Befürchtungen klar, nur Experten könnten mögliche Gefahren bewerten. Deshalb sei die erste Aufgabe des Arbeitskreises, sich auf unabhängige Gutachter zu einigen und diese mit der Analyse zu beauftragen. Kämen die Experten zu dem Schluss, dass Fracking gefährlich sein könnte, „dann haben wir die schriftliche Zusage von Exxon Mobil, dass sie dann die weiteren Bohrungen einstellen, beziehungsweise keinen Antrag dafür stellen“, betonte Hummeldorf. Gegenwärtig lägen noch keine Anträge für Fracking vor.

„Wir können da nur ergebnisoffen reingehen“, sagte Hummeldorf mit Blick auf die erste Sitzung der Arbeitsgruppe am Donnerstag (7. April) in Osnabrück. Beteiligt sind neben Vertretern von Exxon auch die Kommunen, Genehmigungsbehörden, der Landkreis Emsland sowie Naturschutz- und Wasserbehörden.
Die Erkundungsbohrungen am Standort Lünne seien abgeschlossen, sagte Hummeldorf. Nun müsse man etwa sechs Monate abwarten, was die Ergebnisse zeigten. Ob eine wirtschaftliche Erdgasförderung in Lünne überhaupt möglich sei, sei noch längst nicht klar.