„Die Gemeinde Spelle ist sehr, sehr gut aufgestellt“

bm Spelle
Spelle. Auf rund 140 Millionen Euro belief sich das Gesamtvolumen des Haushalts der vier Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Spelle. Davon habe allein die Gemeinde Spelle 75,3 Millionen Euro in ihrem Haushalt verbucht.

Mit diesen imposanten Zahlen zog zum Ende der vergangenen Woche Bernhard Hummeldorf, Samtgemeindebürgermeister, eine durchweg positive Bilanz der vergangenen fünf Jahre.

Und so sparte im Rahmen der letzten Sitzung des Gemeinderates in dieser Legislaturperiode Hummeldorf auch nicht mit Lob in Richtung Kommunalparlament. Viel ehrenamtliche Arbeit während der insgesamt 138 Sitzungen sei vonnöten gewesen, um der Gemeinde auch weiterhin ein solides politisches Fundament zu sichern, auf dem und von dem man aus mit ruhigem Gewissen in die Zukunft schauen könne.

Hummeldorf: „Wir haben in diesem Jahr das höchste gesicherte Gewerbesteueraufkommen seit 1971, und darauf können wir als Samtgemeinde zusammen mit unseren Unternehmen wirklich stolz sei. Wir alle können uns deshalb auch Gewinner nennen.“

Vollbeschäftigung
Damit einher gehe eine Arbeitslosenquote von 1,8 Prozent, was gleichzeitig Vollbeschäftigung bedeute. „Es ist in den vergangenen Jahren nicht ein Haushalt mit auch nur einer Gegenstimme verabschiedet worden – ein untrügliches Indiz dafür, dass wir bei grundsätzlichen und wichtigen Themen alle an einem Strang und in die gleiche Richtung gezogen haben“, machte der Verwaltungschef deutlich.

Niedergeschlagen habe sich diese Politik auch in der Pro-Kopf-Verschuldung. Während sich diese in Niedersachsen um die 230 Euro pro Kopf drehe, liege die Netto-Verschuldung in der Samtgemeinde pro Kopf bei etwa9 Euro. „Damit sind wir sehr, sehr gut aufgestellt – und das nicht nur finanziell“, betonte der Samtgemeindebürgermeister.

Riesige Chance
Als „riesige Chance für die Gemeinde Spelle“ wertete Hummeldorf die Tatsache, dass die Gemeinde in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen worden sei und nun acht Jahre Zeit habe, um öffentliche und private Maßnahmen durchzuführen, die mit rund 50 Prozent gefördert würden.

In Richtung vergangener Kommunalwahl erklärte Hummeldorf rückblickend, dass all jene, die gewählt worden seien, ihr Mandat auch angenommen hätten. Allerdings wäre es schön gewesen, wenn noch mehr Bürgerinnen und Bürger im September den Gang zur Wahlurne angetreten hätten.

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