Archive for November 2013

FU Dämmerschoppen

November 17, 2013

Die Frauen-Union Spelle veranstaltete in diesem Jahr zum ersten Mal einen Dämmerschoppen.

In gemütlicher Runde stellte die Gleichstellungsbeauftragte Nina Berning ihre Arbeit vor.
Das Aufgabengebiet ist sehr vielfältig, da es dazu beitragen soll, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu verwirklichen. Trotz der rechtlichen Lage sind Frauen und Männer im Alltag in vielfältiger Weise nicht gleichberechtigt. Im Beruf werden Frauen noch immer schlechter bezahlt und seltener gefördert als Männer. Kinderbetreuung, Pflege von Familienangehörigen und Hausarbeiten sind Aufgaben, die nach wie vor zum großen Teil von Frauen geleistet werden. Männer erfahren nur selten Anerkennung für diese Arbeiten aus dem gesellschaftlichen Umfeld. Auch von häuslicher und sexueller Gewalt sind vor allem Frauen und Kinder betroffen.
Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen ist kostenlos unter 08000116016 zu erreichen.
Am 25.11.2014 um 17 Uhr wird vor dem Rathaus Spelle zum internationalen Gedenktag
„Nein zu Gewalt an Frauen“ eine Fahne gehisst. Der Schwerpunkt 2013: Sexualisierte Gewalt – Vergewaltigung, das ungesühnte Verbrechen! Kaum ein Verbrechen in Deutschland wird so selten bestraft wie eine Vergewaltigung. Etwa alle 3 Minuten wird in Deutschland eine Frau vergewaltigt. Die Betroffenen leiden meist ein ganzes Leben darunter; die Täter hingegen werden nur in seltensten Fällen zur Rechenschaft gezogen.

Brunhilde Grönniger und Martha Löcken untersuchten die Frage: Wie viele selbständige Frauen gibt es in der Samtgemeinde Spelle? Im März 2013 waren 222 Frauen in der SG Spelle selbständig. Im Vordergrund stehen die Berufssparten, die traditionell mit Frauen in Verbindung gebracht werden und weniger die technischen Berufe. Leider können nicht alle Unternehmerinnen von ihren Einkünften leben. Daher sollten Mädchen bei der Berufswahl nicht die finanzielle Seite außer acht lassen und sich auch für technische Berufe interessieren. Sonst haben sie nicht nur jetzt das geringere Einkommen, sondern auch im Alter weniger Geld.

Martha Laarmann bedankte sich im Namen der Frauen für die interessanten Vorträge.