Schulterschluss bei Kinderbetreuung in Spelle

CDU Samtgemeindeverband Spelle:
Die CDU spricht sich klar für bereits bestehende Tageseinrichtungen in kirchlicher Trägerschaft aus! Darum geht es in dem Vertrag!
Die CDU freut sich über das Engagement der Kirche.
Kindertageseinrichtungen sind nur ein winziger Teil des wichtigen sozialen Engagements.
Beim Neubau der Kita ist die Kirche nicht im Boot, da ein kommunaler Kindergarten entsteht.
Wenn die Kirche sich aus bestehenden Einrichtungen zurückzieht, leistet die Kommune 100% der Kosten.
Es geht nicht nur um die Finanzierung der laufenden Kosten.
So müssten auch Gebäude, wie z.B. der „Kindergarten Arche“ entweder gekauft oder gemietet werden, wenn man die bisherigen Kindergärten nicht in kirchlicher Trägerschaft haben möchte.
Wir glauben, dass ein guter Mix aus kommunalen Kindertageseinrichtungen UND Kindertageseinrichtungen in kirchlicher Trägerschaft richtig ist und somit für die Eltern eine Wahlfreiheit offen lässt.
Somit ist diese Kooperation richtig und wichtig für unsere Samtgemeinde!

Es folgt der Bericht in der Lingener Tageszeitung vom 03.01.2018.

Schulterschluss bei Kinderbetreuung in Spelle

Setzen sich ein für gute Rahmenbedingungen von Kindertagesstätten in der Samtgemeinde Spelle: v.l. Stefan Sändker, Magdalena Wilmes, Stephan Beul, Ludger Pöttering, Martin Rekers, Andreas Robin, Bernhard Hummeldorf, Robert Löcken, Andreas Wenninghoff, Hubert Bartke, Claudia Lügering, Karlheinz Schöttmer, Daniel Thien und Dieter Kleinbuntemeyer. Foto:Samtgemeinde Spelle

Setzen sich ein für gute Rahmenbedingungen von Kindertagesstätten in der Samtgemeinde Spelle: v.l. Stefan Sändker, Magdalena Wilmes, Stephan Beul, Ludger Pöttering, Martin Rekers, Andreas Robin, Bernhard Hummeldorf, Robert Löcken, Andreas Wenninghoff, Hubert Bartke, Claudia Lügering, Karlheinz Schöttmer, Daniel Thien und Dieter Kleinbuntemeyer. Foto:Samtgemeinde Spelle

Spelle. Die katholischen Kirchengemeinden und die Kommunen der Samtgemeinde Spelle haben jetzt Verträge zum Betrieb und zur Finanzierung der Kindertagesstätten unterzeichnet.

Die Verträge machten deutlich, dass das Bemühen um eine bestmögliche Betreuung der Kinder in der Samtgemeinde ein gemeinsames Anliegen der katholischen Kirchengemeinden und der Kommunen, sei, heißt es in einer Pressemitteilung der Samtgemeinde weiter. In den Gemeinden Spelle, Schapen und Lünne werden sechs Kindertagesstätten betrieben — zwei in kommunaler und vier in kirchlicher Trägerschaft. Die Kirchengemeinden St. Johannes Spelle, St. Vitus Venhaus, St. Ludgerus Schapen und St. Vitus Lünne sind jeweils Träger einer Kindertagesstätte mit insgesamt rund 350 Kinderkrippen- und Kindergartenplätzen.

Rahmenvertrag erneuert
Seit Jahrzehnten besteht ein Rahmenvertrag zwischen den Kirchengemeinden und den Kommunen, dessen letzte Aktualisierung aus dem Jahr 2008 stammt. Nun wurden die Regelungen der aktuellen Entwicklung angepasst und in einer neuen Vereinbarung festgehalten. „Mit dem neuen Vertrag soll die vorbildliche jahrzehntelange Zusammenarbeit mit den Katholischen Kirchengemeinden fortgesetzt werden“, wird Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf in der Pressemitteilung zitiert. Pfarrer Ludger Pöttering sieht den Angaben zufolge in der bisherigen Zusammenarbeit eine gute Grundlage für die Fortführung dieser Kooperation, die zunächst bis Ende Juli 2028 vereinbart wurde.

Neue Entwicklungen
Wie stark sich die Situation der Kindertagesstätten im Wandel befindet, wurde während eines kurzen Rückblickes deutlich. So sind insbesondere neue Entwicklungen bei der Bereitstellung von Kinderkrippenplätzen sowie von Ganztagsplätzen oder der Mittagsverpflegung festzustellen. Diese Angebotserweiterung spiegelt sich auch in den Kosten wider: Lag das jährliche Defizit aller Kindertageseinrichtungen in der Samtgemeinde den Angaben zufolge vor zehn Jahren noch bei rund 410.000 Euro, wird im abgelaufenens Haushaltsjahr mit rund 1,5 Millionen Euro gerechnet. Angesichts der aktuellen Debatte auf Landesebene um die Abschaffung des Elternbeitrages für Kindertagesstätten forderte Hummeldorf laut Pressemitteilung nachdrücklich ein ausreichendes finanzielles Engagement durch das Land Niedersachsen, um die Kommunen zu entlasten.

Christliches Menschenbild
Andreas Robin, Pastoraler Koordinator der Pfarreiengemeinschaft, unterstrich , dass die Kirchengemeinden sich weiterhin nach Kräften an der Verantwortung für eine gute Entwicklung unserer Kinder beteiligen wollen. Vielen Eltern sei die am christlichen Menschenbild orientierte Erziehung in den Katholischen Einrichtungen ein besonderes Anliegen. Auch Hubert Bartke, Abteilungsleiter „Kirchengemeinden“ im bischöflichen Generalvikariat des Bistums Osnabrück, legte Wert auf die konfessionelle Ausrichtung der Kindertagesstätten, um Kindern und Familien Orientierung bieten zu können und lobte das gute Einvernehmen, das in den Verhandlungsgesprächen mit der Kommune deutlich wurde.

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