Speller CDU-Ortsvorstand diskutiert Projekte mit Kirchenvorstand St. Johannes

Spelle – Angesichts zahlreicher anstehender Projekte und Initiativen der Kath. Kirchengemeinde hat der Vorstand des Speller CDU-Ortsverbandes die Mandatsträger der Ratsfraktion sowie die Mitglieder des Kirchenvorstandes St. Johannes zu einem Austauschgespräch eingeladen.

Kirchenvorstandtreffen

„In der Kath. Kirchengemeinde stehen viele Vorhaben auf der Tagesordnung. Insofern soll eine Zusammenkunft dazu beitragen, Informationen auszutauschen“, leitete Ludger Kampel, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes, in die Sitzung ein.

Pfarrer Ludger Pöttering dankte zunächst für die jahrelange gute Zusammenarbeit: „Wir pflegen mit der Kommune ein vertrauensvolles Miteinander und können so unsere Aufgaben für unsere Gemeindemitglieder bestmöglich erfüllen.“ Wie vielschichtig die Zusammenarbeit gepflegt wird, wurde bei der Vorstellung aktueller Projekte deutlich: Nach den Worten von Pfarrer Pöttering wird im Jahr 2020 das 50-jährige Kirchweihjubiläum gefeiert. Bis dahin soll das Kirchengebäude saniert werden, in dessen Zuge neben optischer Veränderungen insbesondere auch die Beleuchtung an heutige Anforderungen angepasst werden soll. Darüber hinaus werde derzeit eine Erweiterung des Friedhofes angedacht sowie die Sanierung oder ein Neubau der Friedhofskapelle diskutiert. „Darüber hinaus werden bereits konkrete Planungen über eine Neugestaltung des Alten Kirchplatzes vorangetrieben, sodass voraussichtlich bereits im kommenden Jahr die Arbeiten abgeschlossen werden können“, berichtete Pfarrer Ludger Pöttering über aktuelle Sachstände.

„Kirche und Kommune haben in vielen Bereichen identische Zielsetzungen und vielschichtige Gemeinsamkeiten bei der Erfüllung öffentlicher Aufgaben, wie beispielsweise dem Kindergarten- aber auch dem Bestattungswesen. Insofern gilt der Kirchengemeinde ein großer Dank für die kooperative und zielführende Zusammenarbeit“, äußerte sich Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. Beispielhaft nannte er die steigende Bedeutung der Kinderbetreuung. So seien die Anzahl der Plätze in Kinderkrippen und Kindergärten in der Samtgemeinde seit 2005 von 462 auf heute 606 Plätze angestiegen. Insbesondere würden ausgeweitete Betreuungszeiten und -angebote eine Zunahme der Betriebskosten im gleichen Zeitraum um etwa vier Millionen Euro verursachen. Allein im St.-Johannes-Kindergarten belaufen sich die Ausgaben heute auf rd. 898.900 Euro (2005: 206.600). Die Kath. Kirchengemeinden beteiligen sich mit sogenannten Trägereigenleistungen an der Finanzierung der vier katholischen Kindergärten, die sich in diesem Jahr im Samtgemeindegebiet auf rd. 273.000 Euro belaufen.

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