Wertvolle Maßnahmen ergreifen

CDU setzt auf konstruktive Zusammenarbeit

Das Baugebiet des Bebauungsplanes Nr.99 „Schapener Straße – Zu den Kämpen“ sorgt aufgrund einer Baumfällaktion für Aufregung. Wir Christdemokraten sind sehr verärgert über die Vorgehensweise des Investors und arbeiten aktiv daran, dass so etwas zukünftig nicht mehr vorkommen sollte. Der Kreistagsabgeordnete Jonas Roosmann hat bereits direkt nach der Fällaktion den Kontakt zur Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Emsland gesucht, um auf die Verletzung des Bundesnaturschutzgesetzes hinzuweisen.

Im bestehenden Bebauungsplan, der am 05.12.2017 aufgestellt wurde, gibt es außer der gesetzlich vorgeschriebenen Schutzaktion keine explizit verabschiedete Satzung. Der Schutz erhaltenswerter Bäume durch einen Bebauungsplan sei ein möglicher Weg, doch dies müsse erst in den politischen Gremien sachlich und fundiert diskutiert werden. Wir sehen eine nachträgliche Veränderung des Bebauungsplanes als mögliche Lösung, um die vorhandenen Eichen an der Hofstelle zu schützen, so Jonas Roosmann von der CDU.

Eine Analyse oder eine Katalogisierung aller Bäume im Gemeindegebiet könnte dazu führen, dass Bürger weniger Bäume anpflanzen, da diese ein Hindernis für zukünftige Maßnahmen darstellen würden. Auch besteht die Gefahr, dass Bäume aufgrund der Katalogisierung schon deutlich früher als ursprünglich geplant gefällt werden. Zudem sei ein Baumkataster ein „Bürokratiemonster“ und würde dem eigentlichem Zweck nicht dienen. Wir Christdemokraten setzen auf praxisbewährte Methoden, wie zum Beispiel auf die 50 prozentige Förderung der Anschaffungskosten bei Obstbäumen. „Durch dieses Programm konnten in den vergangenen eineinhalb Jahren bereits über 300 Obstbäume sehr erfolgreich gepflanzt werden. Zudem wurde von der CDU Fraktion ein Preis für die umweltfreundlichsten Vorgärten initiiert, um positive Anreize zu schaffen. Auch dieses Projekt zeigt Wirkung“, berichtete Roosmann.

Wir müssen jetzt schauen, wie wir gemeinsam dafür sorgen, dass sich solche Baumfällaktionen in unserer Gemeinde nicht wiederholen und Menschen, die sich nicht an Vorgaben halten, dafür in Regress genommen werden. Bei der Erstellung neuer Baugebiete müssen die Bebauungspläne einen entsprechenden Passus enthalten. Wir wollen weiterhin konstruktiv mit allen Parteien zusammenarbeiten und gemeinsame Themen nach vorne bringen. Ein solches Thema sei der Klimaschutz und die damit verbundene Schaffung von Grünflächen. Mögliche Zielkonflikte gilt es sachlich abzuarbeiten und zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger zu entscheiden. „Natürlich werden wir die Wohnqualität in Spelle weiterhin steigern und gerade bei zukünftigen Baugebieten darauf achten, dass erhaltenswerte Bäume stehen bleiben. „Diese Maßnahmen zur Steigerung der Wohnqualität müssen am Ende des Tages aber auch finanziert werden, sodass immer zum Allgemeinwohl abgewogen werden muss“, berichtete Bürgermeister Wenninghoff. Die Baumfällaktion sei nicht toleriert worden, sondern das Verfahren wurde proaktiv mit den entscheidenden Behörden vorangetrieben, damit es zu einer schnellen Aufklärung komme.

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Bild: Beispiel für Anpflanzung von Obstbäume in Venhaus

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